Wie ich arbeite

Ich arbeite als psychologische Psychotherapeutin in dem Verfahren tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie vornehmlich mit Erwachsenen. Bei diesem Verfahren interessieren die hinter den sichtbaren Prozessen und Symptomen verborgenen Zusammenhänge, die in gemeinsamen Gesprächen erfasst werden sollen. Es handelt sich um das gemeinsame Bemühen, den leidenden Menschen und seine Weltwahrnehmung zu verstehen und ihm schließlich dabei zu helfen, Veränderungen und Entwicklunsgprozesse einzuleiten und zuzulassen.
Im Rahmen einer Krisenintervention geht es zunächst darum, wieder Stabilität und Sicherheit herzustellen.

Ich behandle nahezu alle psychischen und/oder psychosomatischen Beschwerden.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind zum einen die Eltern-, Säuglings- und Kleinkindberatung bzw. -therapie. Solch eine Intervention ist dann wichtig, wenn es der Mutter (oder den Eltern) in der Schwangerschaft, rund um die Geburt und/oder nach der Geburt nicht gut geht. Das „nicht gut gehen“ bezieht sich auf Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Ängstlichkeit, aber auch Bedrängnisse ganz anderer Art wie Stress, Sorgen, Zwänge und Ähnliches. Dann sollten auch Mütter und Väter kommen, wenn das Kind (0 bis 2 Jahre alt) unter exzessivem Schreien, Schlaf- oder Fütterstörungen leidet, oder auch, wenn Trotz in der Familie zum Problem wird.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die (Krisen-)Intervention im Bereich der palliativen ambulanten Versorgung. Schwerstkranke Menschen, die möglichst zuhause bleiben wollen, bedürfen einer umfassenden ambulanten Versorgung, um stationäre Wiederaufnahmen zu vermeiden. Als Psychotherapeutin möchte ich diesbezüglich den v.a. gesprächstherapeutischen Bedarf abdecken und mache dafür auch Hausbesuche.

Meiner Arbeitsweise liegt ein Menschenbild zugrunde, das den Menschen als kreativ, vernunft- und intuitionsbegabt, selbstbestimmt und -verantwortlich, schöpferisch und geleitet von Liebe und Freude versteht.

Wenn ich versuche, Erleben, Verhalten und Geschehnisse gemeinsam mit den Patienten zu verstehen, spielt immer auch die Frage nach dem Sinn eine Rolle. Sinn ist eine wichtige Ressource des Menschen, die es im Sinne des „spiritual care“ immer wieder herzustellen gilt. Vor diesem Hintergrund kann man meine Arbeit auch bisweilen als klinische/angewandte Philosophie verstehen.